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FAQ - Hinweise für Antragsteller und Zuwendungs­empfänger

Ein leuchtendes gelbes Fragezeichen liegt in einer Menge von vielen dunkelgrauen Fragezeichen. © pixabay.com / qimono

Die nachfolgenden Regelungen dienen als Hinweise und ersetzen nicht die Bestimmungen des Zuwendungsbescheides und der Richtlinie Weltoffenes Sachsen.

Entsprechend der Förderrichtlinie Weltoffenes Sachsen vom 7. März 2017 ist die SAB Antrags- und Bewilligungsstelle. Der Antrag ist per Fax, E-Mail oder postalischer Übersendung zu den bekannten Fristen bei der SAB einzureichen. Für die Fristwahrung gilt bei der postalischen Übersendung der Posteingangsstempel. Wenn der Antrag vorab per Mail oder per Fax fristgerecht in der SAB eingeht, wird die Abgabefrist ebenfalls eingehalten. Wenn der Antrag fristgerecht in einer anderen SAB-Filiale außerhalb Dresdens abgegeben wurde, ist der Antrag ebenfalls fristgerecht eingegangen.

Auf dem Antrag sind das Ausstellungsdatum und der Stempel sowie die Unterschrift einer zeichnungsberechtigten Person zwingend erforderlich.

Auf der Anlage 1 »Mittlerziele« des Antrags sind ebenfalls das Datum, der Stempel und die Unterschrift zwingend notwendig.

Bei Antragsänderungen und bei Anpassungen des Kosten-/Finanzierungsplanes sind das aktuelle Datum der Änderung/Anpassung, der Stempel und die Unterschrift erforderlich.

Sollten sich Änderungen im Hinblick auf eine zeichnungsberechtige Person ergeben, so ist dies der SAB unverzüglich schriftlich mitzuteilen.

Bewilligungs- und Ablehnungsbescheide werden in der SAB erstellt. Die Dauer von Antrag zu Bescheid ist einzelfallabhängig. Individuelle Nachfragen können an die Betreuer in der SAB gestellt werden.

Bildungsfahrten sind Projekte, die außerhalb des Freistaats Sachsen durchgeführt werden, sofern ein besonderer Bedarf dargestellt werden kann und ihre Wirkungsweise im Freistaat Sachsen nachgewiesen wird. Es handelt sich um Fahrten im Kontext politisch-historischer Bildung, das heißt vorrangig zu Gedenkstätten für die Opfer des Nationalsozialismus und Gedenkstätten für die Opfer der SED-Diktator, sowie um Fahrten zum Deutschen Bundestag.

Antragsformular

Es gibt ein spezielles Antragsformular für Bildungsfahrten. Dieses ist hier abzurufen und kann vorab online eingereicht werden. Die postalische Übersendung eines original-unterschriebenen Exemplars ist dennoch notwendig, um die Genehmigung für einen förderunschädlichen Vorhabenbeginn bzw. für einen Zuwendungsbescheid zu erhalten.

Die Einreichung der Anlage 1 »Mittlerziele« ist bei Antragseinreichung für Zuwendungen einer Bildungsfahrt nicht erforderlich.

Der im Antragsformular abgefragte Wohnort der Teilnehmer dient als Nachweis zur Wirkungsweise des Projektes in Sachsen.

Abgabefrist

Gemäß der aktuellen FörderRL WOS (Ziffer VII. Nr. 2) können Anträge aus Ziffer IV Nummer 1 Buchstabe b (Bildungsfahrten), außerhalb der genannten Antragsfristen gestellt werden.

Der Antrag ist bei der Bewilligungsstelle mindestens sechs Wochen vor Beginn des Projektes schriftlich einzureichen.

Tagessätze

Gefördert werden sowohl Ein- als auch Mehrtagesfahrten ins In- und Ausland für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Bildungsfahrt und entsprechendes Begleitpersonal. Die Fördersätze pro Teilnehmerin bzw. Teilnehmer und Tag liegen bei 25 Euro für Eintagesfahrten, 20 Euro für Mehrtagesfahrten ins Inland und 30 Euro für Mehrtagesfahrten ins Ausland. Die Fördersumme darf die 90 Prozent der Gesamtausgaben nicht übersteigen. Förderfähig sind nur vollständige Programmtage, an denen jeweils mindestens fünf Schulstunden beziehungsweise drei Stunden 45 Minuten inhaltlich gearbeitet wird. Bei Mehrtagesfahrten sind die Tage der An- und Abreise förderfähig, wenn mehr als 50 Prozent der gesamten Bildungsfahrt vollständige Programmtage sind.

Vor- und Nachbereitungszeiten selbst sind pro Teilnehmerin bzw. Teilnehmer und Vor- bzw. Nachbereitungstag jeweils in Höhe von 10 Euro förderfähig. Ausgenommen sind Vor- und Nachbereitungsaktivitäten, welche im schulischen Kontext stattfinden.

Verknüpfung mit anderen Projekten

Bildungsfahrten können inhaltlich in andere WOS-geförderte Projekte eingebettet werden, formal allerdings nicht. Im Sinne der Nachhaltigkeit können inhaltsnahe Projekte durch Bildungsfahrten ergänzt werden. Allerdings ist durch die unterschiedliche Finanzierungsform eine gesonderte Antragstellung für ein formal eigenständiges Projekt notwendig.

Vorzeitiger Maßnahmebeginn (VZMB)

Die Genehmigung eines vorzeitigen Maßnahmebeginns ist für Bildungsfahrten möglich.

Antragsunterlagen können vorab per Email (wos@sab.sachsen.de) oder per Fax an die SAB gesandt werden. Die Einreichung des Antrags im Original ist bei der SAB erforderlich.

Sächsische Aufbaubank -Förderbank-, Abteilung Bildung, 01054 Dresden

  •  31. August des laufenden Jahres für das Folgejahr
  •  31. Januar des jeweiligen laufenden Jahres für Projekte, die ab dem 1.Mai oder später beginnen sollen.

Honorare beinhalten alle Aufwendungen des Personals, einschließlich Sach- und Reisekosten sowie Vor- und Nachbereitungsaufwand. Es wird sich an der Honorarstaffel des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend orientiert.

Die Höhe der Mietausgaben sollte sich an den ortsüblichen Mietpreisspiegel orientieren. Abweichungen sind im Antrag zu begründen.

Mikroprojekte sind Projekte, die einen Höchstförderbetrag von 3.500 Euro nicht überschreiten und kurzfristig auf konkrete regionale Bedarfe unter Bezug auf politisch relevante Rahmenbedingungen, anlassbezogene lokale Ereignisse oder empirische Befunde reagieren.

Antragsformular

Es gibt ein spezielles Antragsformular für Mikroprojekte. Das Formular ist hier abzurufen und kann vorab online eingereicht werden. Die postalische Übersendung eines original-unterschriebenen Exemplars ist dennoch notwendig, um die Genehmigung für einen förderunschädlichen Vorhabenbeginn bzw. für einen Zuwendungsbescheid zu erhalten.

Die Einreichung der Anlage 1 »Mittlerziele« ist bei Antragseinreichung für Zuwendungen eines Mikroprojektes nicht erforderlich.

Abgabefrist

Gemäß der aktuellen FörderRL WOS (Ziffer VII. Nr. 2) können Anträge für Projekte, die den Höchstförderbetrag von 3.500 Euro nicht überschreiten, unter den dort genannten Bedingungen außerhalb der genannten Antragsfristen gestellt werden.

Der Antrag ist bei der Bewilligungsstelle mindestens sechs Wochen vor Beginn des Projektes schriftlich einzureichen.

Höhe der Zuwendung

Der Höchstförderbetrag von 3.500 Euro darf nicht überschritten werden.

Vorzeitiger Maßnahmebeginn (VZMB)

Die Genehmigung eines vorzeitigen Maßnahmebeginns ist bei Mikroprojekten möglich.

Bei der Antragstellung für ein Projekt mit mehrjähriger Laufzeit (max. drei Jahre) ist Folgendes zu beachten:

Eine Begründung, warum das Projekt länger als ein Jahr durchgeführt werden soll, um das Projektziel zu erreichen, ist vom Antragsteller zusammen mit dem Antrag einzureichen.

Bei jahresübergreifender Antragstellung ist die Einreichung des Kosten- und Finanzierungsplanes analog der vorgegebenen Gliederung pro Kalenderjahr darzustellen und zusammen mit dem Antrag entsprechend der Abgabefrist zuzusenden.

Für das zweite und dritte Jahr ist jeweils ein Folgeantrag bei der Bewilligungsstelle einzureichen.

Reisekosten werden im Rahmen des Sächsischen Gesetzes über die Reisekostenvergütung der Beamten und Richter in der jeweils gültigen Fassung anerkannt.

Es ist empfehlenswert, zusammen mit den Antragsunterlagen eine Tätigkeitsbeschreibung des am Projekt beteiligten Personals vom Träger einzureichen, da so eine bessere Einschätzung des Projektes und der Position des Personals im Hinblick auf die Eingruppierung in eine Tarifgruppe möglich ist. Außerdem ist, sofern eine E9-Eingruppierung überschreitende Tarifgruppe beantragt wird, eine Plausibilisierung des Bedarfes beizufügen.

Teilnehmergebühren werden als ein Teil der Eigenmittel zur Finanzierung des eingereichten Projektes anerkannt.

Neben der Verwaltungskostenpauschale können keine weiteren Verwaltungskosten (Einzelposten) berücksichtigt werden. Es ist immer nur eines möglich, die Angabe einer Pauschale oder der Einzelposten.

Hinweis: Bis zu fünf Prozent der Gesamtausgaben können als Verwaltungskosten ohne Belege anerkannt werden. Zu dieser Pauschale gehören unter anderem Telefon, Porto, Gemeinkosten, Internet.

Es gelten die Regelungen der Sächsischen Haushaltsordnung. Gegebenenfalls ist daher bei der Antragstellung die Genehmigung eines förderunschädlichen Vorhabenbeginns mit zu beantragen. Jedoch dürfen Projekte auch in diesem Fall erst begonnen werden, wenn diese Genehmigung oder ein Zuwendungsbescheid für das Projekt vorliegen.

  • eingetragene Vereine und Verbände
  • staatlich anerkannte freie Träger
  • staatlich anerkannte Religionsgemeinschaften
  • kommunale Gebietskörperschaften einschließlich ihrer Eigenbetriebe
  • gemeinnützige juristische Personen des Privatrechts, an denen eine kommunale Gebietskörperschaft mit Mehrheit beteiligt ist
  • Fachhochschulen, Hochschulen und Berufsakademien
  • Forschungs- und Kultureinrichtungen
  • Träger öffentlicher Schulen und staatlich anerkannter oder genehmigter Ersatzschulen
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